Wenn es um Hochleistungsfahrzeuge mit Stern geht, zählt RENNtech seit Jahrzehnten zu den renommiertesten Namen weltweit. Das in Florida ansässige Unternehmen steht für Ingenieurskunst, Leistungssteigerungen und eine tiefe Verwurzelung in der klassischen Mercedes-Benz-Tuningkultur. Nun plant RENNtech einen Schritt, der perfekt in den aktuellen Zeitgeist passt – und gleichzeitig eine Brücke in die eigene Vergangenheit schlägt: den Bau eines krassen Restomods.
RENNtech wurde von Hartmut Feyhl gegründet, einem der prägenden Figuren der legendären Pre-Merger-Zeit, als AMG die Grenzen dessen ausloteten, was Mercedes-Benz-Fahrzeuge leisten konnten.
Mit dem neuen Projekt "Sledgehammer" knüpft RENNtech genau an diese Philosophie an. „RENNtech’s journey began where the pre-merger era left off“, erklärt Hartmut Feyhl. Der neue SEC Sledgehammer V12 sei keine Hommage, sondern eine konsequente Weiterentwicklung – ein Fahrzeug, das zeigt, wozu diese Autos schon immer fähig gewesen wären, hätten die technischen Grenzen ihrer Zeit nicht existiert.
Der SEC Sledgehammer V12: Moderne Technik im klassischen Gewand
Der RENNtech SEC Sledgehammer V12 ist als ultralimitiertes Projekt mit nur zwölf Fahrzeugen weltweit konzipiert. Start des Projekts soll im Jahr 2027 erfolgen. Basis ist die ikonische C126-SEC-Plattform, die vollständig im eigenen Haus neu konzipiert wird. Herzstück des Restomods ist ein 7,5 Liter großer, frei saugender V12 auf Basis der legendären M120-Architektur. Das Aggregat wird umfassend überarbeitet: CNC-bearbeitete Zylinderköpfe, moderne Ansaug- und Abgassysteme, gleich lange Fächerkrümmer und eine speziell abgestimmte Motorsteuerung.
Das Ergebnis sind 650 PS und 880 Nm Drehmoment, die über ein 7-Gang-Handschalt-Getriebe an die Hinterräder abgegeben werden. Fahrwerksseitig setzt RENNtech auf ein einstellbares Coilover-System, verstärkte Querlenker und eine Carbon-Keramik-Bremsanlage. Geschmiedete 19-Zoll-Räder und ein Widebody-Kit runden das Gesamtbild ab. So entsteht ein Fahrzeug, das moderne Performance-Standards erfüllt, dabei aber den mechanischen Charakter und die Präsenz der 1980er-Jahre bewahrt.
Restomods im Trend: Der HWA EVO als Referenz
RENNtech folgt mit diesem Projekt einem Trend, der in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen hat: dem Restomod. Klassische Fahrzeuge werden dabei technisch neu aufgebaut, ohne ihre historische Identität zu verlieren. Ein Beispiel ist der HWA EVO von der HWA AG. Auf Basis des Mercedes 190E Evo II kombiniert HWA zeitloses DTM-Design mit moderner Technik, Materialien und Fertigungsqualität.
Nähere Infos:
RENNtech-Europe GmbH
Mail: Larss@renntechmercedes.com
Tel.: +49(0)15754398073"
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